Warum haben manche Hunde weiße und schwarze Krallen?
Hundekrallen gibt es in den unterschiedlichsten Farben: von hellbraun über schwarz bis hin zu durchscheinend. Oft haben Hunde jedoch eine Mischung aus verschiedenen Farben. Du hast also bemerkt, dass Dein Hund weiße und schwarze Krallen hat und fragst Dich jetzt, wie das sein kann? Keine Sorge, das ist nichts Ungewöhnliches.
Wie entstehen weiße und schwarze Krallen?
Die Farbe der Hundekralle hängt von der Farbe des darunter liegenden Gewebes ab. Ist das Gewebe hell, wird auch die Kralle hell. Ist das Gewebe dagegen dunkel, so wird auch die Kralle dunkel. Schwarze Krallen entstehen durch das Pigment Melanin, das dem Gewebe seine schwarze Farbe verleiht. Weiße Krallen entstehen hingegen dadurch, dass die Kralle nur wenig oder kein Melanin enthält.
Welche Rassen haben häufig weiße und schwarze Krallen?
Die Farbe der Krallen kann bei jedem Hund anders sein, unabhängig von der Rasse. Es gibt jedoch einige Rassen, bei denen diese Farbkombination besonders häufig vorkommt:
Labrador Retriever
Labrador Retriever haben oft weiße Krallen an den Vorderpfoten und schwarze an den Hinterpfoten.
Golden Retriever
Auch Golden Retriever haben oft weiße Krallen an den Vorderpfoten und schwarze an den Hinterpfoten.
Cocker Spaniel
Bei Cocker Spanieln ist die Farbverteilung oft genau anders herum: Die Krallen an den Vorderpfoten sind schwarz und die an den Hinterpfoten weiß.
Sollen weiße und schwarze Krallen anders geschnitten werden?
Nein, die Farbe der Kralle sagt nichts darüber aus, wie sie geschnitten werden sollte. Die Länge der Kralle sollte so gewählt werden, dass sie nicht auf dem Boden aufsetzt, um Verletzungen und Schmerzen zu vermeiden. Eine gute Regel ist es, die Kralle bis zum Punkt des natürlichen Winkels zu schneiden, an dem sie aufhört, direkt in den Boden zu drücken. Wenn Du Dir unsicher bist oder es nicht selbst machen möchtest, kann der Tierarzt oder ein professioneller Hundefriseur helfen.
Wie kann ich die Krallenpflege meines Hundes verbessern?
Hundekrallen sollten regelmäßig gepflegt werden, um Verletzungen und Schmerzen zu vermeiden. Hier sind einige Tipps, wie Du die Krallenpflege Deines Hundes verbessern kannst:
Gehe regelmäßig mit Deinem Hund spazieren und bringe ihn auf Asphalt oder festen Untergrund, um seine Krallen natürlich abzunutzen.
Überprüfe regelmäßig die Länge der Krallen und schneide sie gegebenenfalls. Nutze dafür am besten eine spezielle Krallenschere.
Bringe Deinem Hund schon früh bei, seine Krallenpflege zu akzeptieren, indem Du ihn daran gewöhnst und das Ganze mit etwas Positivem verknüpfst, z. B. einer Belohnung in Form von Leckerlis.
Lasse die Krallenpflege von einem Profi durchführen, wenn Du Dir nicht sicher bist oder Dein Hund sehr ängstlich oder unruhig wird.
Fazit
Weiße und schwarze Krallen bei Hunden sind keine Seltenheit. Die Farbe der Krallen hängt von der Farbe des Gewebes ab – ist das Gewebe hell, wird auch die Kralle hell, ist es dagegen dunkel, wird die Kralle ebenfalls dunkel. Die Länge der Kralle sollte so gewählt werden, dass sie nicht auf dem Boden aufsetzt, um Verletzungen und Schmerzen zu vermeiden. Es gibt einige Tipps, wie Du die Krallenpflege Deines Hundes verbessern kannst, z. B. regelmäßiges Spazierengehen auf festem Untergrund und frühzeitige Gewöhnung an die Krallenpflege.
